Sprachförderung

Die sprachliche Förderung der Kinder gehört mit zu den wichtigsten Aufgaben des Kindergartens.

Die individuelle Situation einzelner Kinder soll berücksichtigt werden, ebenso besteht die Aufgabe, alle Kinder zu erfassen. Das betrifft sowohl die, die sprachlich schon sehr gut entwickelt sind, als auch Kinder, deren Muttersprache nicht Deutsch ist oder solche, die auch aus anderen Gründen Sprachförderung brauchen.

 

Zu Sprachförderung gehören die Wortschatzerweiterung, die vor allem geplante Erlebniserweiterung bedeutet, die Entwicklung der Satzbildungsfähigkeit, die z. B. durch Kinderreime, rhythmisches Sprechen und Lieder gefördert wird, und die Bereitschaft und Fähigkeit, Sprache sinnvoll einzusetzen und zu nutzen. Letzteres geschieht am intensivsten im sozialen Rollenspiel.

 

Uns ist wichtig, dass die Sprachförderung bei den Kindern ganzheitlich erfolgt und findet deshalb beim gemeinsamen Spiel, Singen, Bewegen, Erkunden, Basteln und Experimentieren ebenso statt, wie beim Betrachten von Bilderbüchern oder beim Gespräch mit dem einzelnen Kind oder der gesamten Gruppe.

Wie in allen städtischen Tageseinrichtungen wird das Sprachförderprogramm „Konlab“ eingesetzt. Umfassende Informationen unter: www.kon-lab.com .

Es ist ein Programm, das speziell zum Erkennen von Sprachstruktur und Satzklang entwickelt wurde.  Es ist Ergebnis langjähriger Untersuchungen zum Thema „Defizite im Erwerb des Deutschen“ durch den Sprachwissenschaftler Dr. Zvi Penner an der Universität Konstanz. Es wurde in Studien bezüglich des Einsatzes und der Effektivität in Kindergärten getestet und unterstützt Kinder ab 3 Jahren. Für jüngere Kinder wurde das Programm durch „Präpopkit“ und „Lexpak“ erweitert. Die Mitarbeiterinnen wurden für die Durchführung dieses Programms extra geschult und arbeiten mit Kleingruppen, die altersgemischt sind. In dieser Arbeit werden alle Kinder integriert, um Stigmatisierung zu vermeiden. Kinder mit Defiziten erhalten besondere Aufmerksamkeit.

Durch das Kinderbildungsgesetz wurde eine Veränderung für spätestens Sommer 2016 festgelegt, die die Sprachförderung neu regelt. Eine alltagsintegrierte Sprachförderung steht dann im Mittelpunkt.

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